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Cres - wer es kennt, wird es lieben
Die Insel Cres erstreckt sich lang und schmal durch die Kvarner-Bucht in Richtung Süden. Charakteristisch für Cres ist der dicht bewaldete Nordteil
der Insel, die Olivenhaine und Weinanbaugebiete im mittleren Teil, das mediteranische Buschland im Süden und die kargen Weidewiesen - ein noch wahrhaftig erhaltenes Ökosystem.
Besonderheit ist hier der in Europa seltene, und unter Naturschutz stehende Gänsegeier! Man kann ihn auch oft vom Boot aus entdecken.
Die Inseln des Archipels von Cres-Losinj, sowie andere Inseln, die dazu gehören, sind ein Teil des benachbarten Festlandes, von dem sie im Pleistozen abgesondert wurden. Wegen des milderen
Klimas wurden große Eismassen, die in der Eiszeit großen Teil des Weltfestlandes bedeckten, zerschmelzt, so daß der Wasserspiegel des Meers um etwa 100 m gehoben wurde. Die
Cres-Losinj Inseln sind demgemäß unversenkte Relikte der Reliefhöhen, und die Kanäle zwischen ihnen versenkte Täler.
Der sog. Tramontanawind weht vom Norden, geht dabei oft in den Borawind über. Der Volksspruch sagt: "Tramuntana - Bora für Kähne". Nach dem Wind nennt man den ganzen Nordteil von
Cres "Tramuntana".
Eine Kuriosität des Gebiets ist der See von Vrana - der Vraner See, das Niveau dieses Süsswassersees ist höher als dasjenige des umgebenden Meeres; sein Grund liegt unter dem
Wasserspiegel des Meeres in einer Tiefe von 74 m. Dieser gigantische Naturreservoir des trinkbaren und gesunden Wassers enthält über 200 Millionen m³ Wasser.
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